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Front Line Assembly

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Front Line Assembly wurde von Bill Leeb, Gründungsmitglied der Band Skinny Puppy, und Michael Balch ins Leben gerufen. 1986 schlossen sich beide zusammen und brachten einige Kassetten heraus („Total Terror I & II“), die ihnen den Weg für die ein Jahr später veröffentlichten Platten „The Initial Command“, „State Of Mind“ und „Corrosion“ ebneten. 1988 nahmen sie die Mini-LP „Disorder“ auf, die, kombiniert mit „Corrosion“, als „Corroded Disorder“ erschien. Mit „Gashed Senses And Crossfire“ (1989) festigten sie ihren Stand in der Industrial-Szene und promoteten ihre erste World-Tour. 1990 verließ Balch die Band. Rhys Fulber hieß der neue Mann und mit ihm zusammen veröffentlichte Bill Leeb „Caustic Grip“. Zwei Jahre später kam „Tactical Neural Implant“ heraus - ein Meilenstein des Industrial.

1994 verscherzten sie es sich jedoch mit vielen ihrer Fans, als sie versuchten, ihren Electronic-Only-Sound zu etablieren. „Millenium“ war reich an kräftigem Gitarrensound, weswegen sie sicher einige Fans verloren, sich allerdings auch aus den engen Mauern des Industrial befreiten und schnell neue Zielgruppen erschließen konnten. 1995 gerieten FLA mit „Hard Wired“ erneut in die Schusslinie, da sie wiederum ihren frühen Sound mit Gitarren kombinierten. Auf „Hard Wired“ schloss die Band nicht nur an, wo sie mit „Implant“ aufgehört hatten, sondern brachten gleichwohl den Sound ihrer vielen Nebenprojekte mit ein. Auf der folgenden Europa-Tour wurden dann Live-Videos aufgenommen und diese 1996 auf „Live Wired“ veröffentlicht. Des Weiteren wurden im selben Jahr zwei, aus „Hard Wired“ ausgekoppelte, Singles veröffentlicht („Circuitry“ & „Plasticity“) und Nordamerika, zusammen mit Numb und Die Krupps, betourt.

Im Jahr 1997 folgte eine erneute Umstrukturierung des Line-Ups: Rhys Fulber wurde durch Chris Peterson ersetzt. Ein Jahr später erschienen das Album „FLAvor Of The Weak“ und die Doppel-CD „Re-Wind“. „Implode“ kam 1999 heraus, „Epitaph“ dann 2001. Im selben Jahr verließ Chris Peterson FLA und Rhys Fulber (Fear Factory; Conjure One) komplettierte wieder das Line-Up. 2003 wurde die sehr erfolgreiche Single „Maniacal“ veröffentlicht, welche den Grundstein für das 2004 nachfolgende Album „Civilization“ und die EP „Vanished“, die drei unveröffentlichte Tracks enthielt, legte.

Dann, im Jahr 2005, geschah, was von vielen Fans bereits erwartet wurde: eine FLA-Fusion. Bill Leeb, Rhys Fulber, Chris Peterson und das neue Bandmitglied Jeremy Inkel begannen gemeinsam an einem neuen Album zu arbeiten: „Artificial Soldier“ (2006). Dieses Album erfüllte nicht nur die Erwartungen der FLA-Fans, nein, es übertraf sie um Längen. Kräftig wummernde Beats, atmosphärisch-dynamische Synthies und Bill Leebs Gesang hätten gar nicht besser vereint werden können, als auf diesem Album. Und als ob das nicht genug wäre, wurden auch noch zwei Gastsänger gebeten, beim Album mitzuwirken. Zum einen Eskil Simonsson von Covenant („The Sorm“) und Jean-Luc De Meyer von Front 242 („Future Fail“).

Man kann über Front Line Assembly natürlich sagen und denken, was man will. Aber eines steht zweifelsfrei fest: viele Bands kamen und gingen im Laufe der Zeit und heute dreht sich das Rad noch schneller als je zuvor, doch Front Line Assembly gibt es immer noch. Dafür und für ihren enormen Einfluss auf die Evolution des Industrial haben sie sich auf jeden Fall Respekt verdient.

Info: Neben FLA pflegte Bill Leeb übrigens nicht wenige Nebenprojekte: Noise Unit, Delerium, InterMix, Cyberaktif, Equinox und Synaesthesia. Und er produzierte den Soundtrack zu ‚Quake 3 – The Arena’.

Foto & Biographie: Mit freundlicher Genehmigung von Metropolis Records

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